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-toni-
Ein Großer Friedrich




Beiträge: 470

Erste Zeitstrafen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Letzten Freitag fand die 10. M.A.A.S.-Partie statt, die sich spannend gestaltete, aber auch bis weit nach Mitternacht hinzog.

Die Rollenverteilung:
Friedrich: Gneisenau (Alex)
Elisabeth: -toni- (ich)
Maria Theresia: Yorck von Staaken
Pompadour: Langer81

Eröffnung

Wie von Alex erwartet, zog ich mit drei russischen Generälen gen Westen, während Apraxin Rastenburg und Königsberg eroberte. Lehwaldt marschierte schnurstracks nach Soldau um von dort mit seinen vier Armeen in Kreuz Riesenburg und Ortelsburg zu decken. Leider bekam die Zarin in den ersten Runden gar kein Kreuz! Und doch war die Gelegenheit gegeben, Dohna in Runde zwei mit großer Armeenübermacht (Saltikov und Fermor) anzugreifen. Ich überlegte hin und her, ob ich dieses Risiko eingehen sollte. Ich hatte ja auch keine Reserve! Letztlich tat ich es doch. Preußen spielte auf Null, also endete der Kampf unentschieden. In seinem darauf folgenden Zug, ließ Alex Dohna vor meinen Generälen stehen, besann sich dann aber im Kampf doch auf einen sofortigen Rückzug. Ich bluffte dabei damit, dass ich eine Reserve hätte, und sie natürlich spielen würde, falls Dohna versuchte Saltikov und Fermor wegzublasen. Alex stieg auf den Bluff ein, obwohl er hätte wissen müssen, dass ich keine Reserve haben konnte, da er beide Reserven aus dem ersten TK-Stapel bekommen hatte. Wir waren Anfang der dritten Runde, also hatte ich noch keine Karten vom zweiten Stapel bekommen. So konnte ich den Bluff sogar in meinem nächsten Zug aufrechterhalten - noch immer hatte ich kein Kreuz bekommen. Wieder spielte Preußen auf Null, wieder Unentschieden. Alex war gar nicht glücklich über diese Situation smile.

Ehrensvärd konnte derweil unbehelligt seine westlichen Zielstädte einnehmen, wurde dann aber auf dem Weg nach Stettin von Heinrich ausgebremst.

Gegen Österreich bot Alex Friedrich, Seydlitz, Keith und Schwerin auf und wartete auf die Entscheidung Yorcks, in welche Richtung sich die weißen Truppen bewegen würden. Ab etwa Runde drei war klar, dass Österreich sein Hauptaugenmerk zunächst auf Schlesien legte. Also zog Seydlitz auch nach Schlesien und unterstützte Schwerin und Keith. Friedrich behinderte derweil den Vormarsch der Reichsarmee und zog weiter nach Westsachsen. Hildi war zunächst etwas hin- und hergerissen und konnte nur die südlichen Zielstädte erobern.

Winterfeldt marschierte entschlossen in den Piksektor um Göttingen um so Frankreich ein wenig aufzuhalten. Cumberland suchte zunächst seinen Schutz um dann über Sachsen südöstlich von Kassel wieder aufzutauchen und von dort die französischen Eroberungen zu bedrohen. Ferdinand bewegte sich derweil immer weiter nach Osten bis nach Lüchow, von wo aus er Wittingen und Hannover zu decken gedachte. Richelieu und Chevert marschierten weiter auf ihn zu.


Die ersten Schicksalskarten

Nun wurde Kammin für Dohna immer heißer. Auch eine Deckung von Karo aus kam für Preußen nicht groß in Frage, da es kaum Karo gezogen hatte. Auch in Herz kam es kaum zu Kämpfen, da sich Preußen nun darauf vorbereitete mit Herz gegen Frankreich zu verteidigen. Heinrich flog sofort vom Platz als er von Tottleben in Pik angegriffen wurde. Zuvor hatte Heinrich einen Karokampf gegen Schweden gewonnen. Dohna zog sich gleich zurück als es darum ging in Greifenhagen einen Angriff von Saltikov in Pyritz abzuwehren.

Dohna bezog nun wieder in Kreuz Stellung. Derweil konnte Russland alle Zielstädte in der Neumark erobern. Schließlich blieb noch Stargard als letzte Zielstadt im Westen. Dohna marschierte nun über Woldenburg nach Polen, wo er durch den Tross in Polen unterstützt wurde. Ich ließ ihm aber den Rückweg in den Kreuzsektor offen. Das hatte zwar den Nachteil, dass Dohna wieder näher an Stargard heranrücken konnte und auch Schwedens aufhalten konnte, jedoch hatte es auch den Vorteil, dass sich Preußen weiter in Kreuz gegen eine Armeenübermacht erwehren musste. Russland hatte weiterhin sehr wenig Kreuz.

Ehrensvärd konnte derweil wieder ins Spiel gelangen und trachtete nun danach alle Zielstädte erster Ordnung zu erobern. Alex beschwerte sich zwar zunächst, dass Österreich Heinrich in Krossen, südlich von Küstrin, schlug, schickte danach aber Heinrich sowieso in Richtung Malchin, um einen Schwedensieg bei Ausscheiden Russlands zu verhindern.

Yorck zog mit einem General nach Sachsen, um Druck auf Friedrich zu machen. Dieser zog sich aber sofort in Richtung Halle zurück und überließ Radeberg und Kamenz den Österreichern kampflos. Nach und nach konnte Yorck nun viele Zielstädte erobern. Nur im Raum um Breslau wurde es schwierig. Hier hatte Preußen seine Verteidigung mit Schwerin und Seydlitz aufgestellt, während Keith einen Schwenk durch Polen vollzog um wieder hinter Lublinitz aufzutauchen. Yorck traute sich nicht so recht in Pik zu kämpfen, da er kaum Pik bekommen hatte. Österreich baute einige komplizierte Stellungen auf, aber es kam vorerst nicht zum Kampf.

Schließlich wurde die erste Schicksalskarte gezogen: "Indien"! So um diese Zeit begann Österreich mit zaghaften Angriffen auf Breslau. Preußen hatte zuerst kaum eine Armeenunterlegenheit und zog sich gleich zurück. Keith preschte im Osten etwas zu weit vor und wurde auch gleich angegriffen, worauf er vom Brett ging.

Hildi konnte nun Meißen, Dresden und Pirna erobern, während Friedrich sich mit Winterfeldt südlich von Magdeburg vereinte und Armeen austauschte. Danach machte Preußens Nummer 2 wieder Druck in Ostsachsen, während Cumberland sich weiterhin zwischen Kassel und Naumburg aufhielt. Soubise ritt nun auf Diepholz nach dem Chevert und Richelieu Ferdinand in Lüchow geschlagen hatten. Ferdinand versuchte weiterhin von Gardelegen und Schnackenberg mit seinem erheblichen Kreuz Wittingen zu decken. Schließlich wurde Ferdinand von Soubise und Richelieu auf Schnackenberg eingekesselt und flog vom Brett. Chevert zog nach Süden um Cumberland an Rückeroberungen zu hindern.


Die entscheidenden Schicksalskarten

Ende der Runde 9 wurden "Gedichte" gezogen.

Preußen kam in Kammin weiter ins Schwitzen - ich aber auch. Einerseits wollte ich mit Schweden die Zielstädte erster Ordnung erobern, andererseits sollte Ehrensvärd seine guten Kreuzkarten gegen Preußen einsetzen. Zudem wollte ich ein Durchdringen Dohnas bis nach Gollnow (Karo) verhindern. Also kam es zu einigen komplizierten Stellungen, die vor allem Alex viel Denkzeit kosteten.

Ich entschied mich Schwedens Kreuz ins Spiel zu bringen, da Malchin sowieso durch Heinrich gefährdet war. Dohna zog sich baldmöglichst zurück. Eine Runde darauf hatte Russland auch Stargard erobert und es blieben nur noch die zwei südlichen Zielstädte in Ostpreußen. Leider hatte ich es versäumt schon in dieser Runde Saltikov unversorgt zu lassen. So dauerte es also eine Runde länger, bis ich Saltikov mit seinen acht Armeen verhungern lassen konnte, um ihn danach in Sierpc wieder neu einzusetzen. Apraxin machte einen halbherzigen Versuch Lehwaldt anzugreifen, zog sich aber gleich wieder zurück, da ich noch keine Chancen sah, Preußen in Kreuz zu besiegen.

Leider wurden meine Pläne durch die Schicksalskarten vereitelt. In Runde 10 schloss Schweden Frieden mit Preußen, und schon in Runde 12 starb die Zarin! Letztlich hätte aber mein Kreuz nicht gegen das Preußens gereicht.

Österreich versuchte während dieser Runden aggressiver gegen Preußen bei Breslau vorzugehen. Nach Russlands Ausscheiden kam es zu erheblichen Kreuzkämpfen um Haynau. Yorck schaffte es auch sein Kreuz gegen Preußens Pik einzusetzen. Preußen blieben danach nur noch Liegnitz und Breslau. Keith versuchte wieder über Polen in Deckungsreichweite von Breslau zu gelangen.

Hildi machte derweil keine großen Fortschritte und wechselte schließlich in meine Hand.

Langer81 mühte sich mit den hannoverschen Generälen. Diese banden zwei französischen Generäle, Cumberland Chevert im Südosten und der neu eingesetzte Ferdinand Soubise im Nordwesten. Ferdinand konnte sogar einen französischen Tross schlagen, der sich zu weit nach Norden verirrt hatte. Chevert bekam Cumberland in Westsachsen nicht zu fassen, während Ferdinand sich gegen Soubise immer zurückzog und dann wieder auf sieben Armeen aufstockte, um in der nächsten Runde gleich wieder mit -1 zurückzuweichen. Richelieu begab sich nun in Richtung Magdeburg und konnte Halberstadt ohne Probleme erobern.


Preußen behält die Kontrolle

In Runde 14 folgte mit "Lord Bute" die zweite Subsidienkürzung für Preußen. Österreich erhöhte nun den Druck und konnte Liegnitz leicht erobern. Es kam zu einer entscheidenden Einkesselung von Seydlitz und Schwerin in Steinau. Yorck greift zuerst mit Pik an, spielt sich blank und muss sich zurückziehen. Beim Kampf gegen Kreuz zieht sich Preußen sofort zurück. Der Kessel ist also aufgesprengt.

Im Zuge dessen gelingt es Winterfeldt Radeberg zurückzuerobern. Österreich schickt einen General, der die Sache auch gleich wieder bereinigt. Preußen gibt meist sein weniges Karo für neue Armeen aus. Winterfeldt fliegt vom Brett. Bei Breslau sieht die Lage dagegen nicht so prickelnd aus. Zwar kann Keith durch Umzingelung auf Kreuzburg abermals vom Brett gefegt werden, jedoch hat sich die Lage in Pik nicht gebessert. Gegen Spielende treibt Österreich zwar die Preußen nördlich von Breslau weg (Alex zieht sich immer mit seinen kleinen TKs sofort zurück), kann aber Seydlitz und Schwerin nicht entscheidend davon abhalten, Breslau zu decken.

Kurz nachdem ich die Reichsarmee übernahm, setzte ich mit Hildi alles auf eine Karte. Mir blieb auch nicht viel mehr übrig. Mein Tross steckte in Südsachsen fest und wurde vom hannoverschen Tross geblockt, so dass er nicht die von Winterfeldt bedrohten Städte Dresden und Pirna decken konnte. Außerdem rückte Cumberland von Südosten auf Leipzig zu - und dem wollte ich mich nun gar nicht stellen. Also bedrohte ich den preußischen Tross in Nordsachsen, nahm Torgau ein und rückte auf Leipzig vor. Zu diesem Zeitpunkt hatte Frankreich noch kaum gegen Preußen gekämpft. Hildi nahm all seinen Mut zusammen und griff den König an. Mit seiner Herz 13 und gesammelten 3 (in Worten: drei!) Reserven versuchte ich alles um Leipzig noch zu erobern - es gelang mir aber nicht.
Danach konnte Hildi unbehelligt wieder in Richtung Dresden ziehen um dort im Zuge der erneuten österreichischen Aktivitäten zu erobern. Dazu kam es aber nicht mehr.

Langer81 tat sich schwer mit Kämpfen gegen Preußen. Alex stockte Friedrich immer wieder auf 7 Armeen auf, so dass dieser sich gegen Richelieu gleich zurückziehen konnte. Das war schon frustrierend. Chevert kam von Süden her auch nicht so richtig ins Spiel - den Cumberland bekam er noch nicht zu fassen. Schließlich konnte Ferdinand gar noch Frankreichs nördlichen Tross in Hildesheim schlagen. Da der andere Tross nach dessen Verlust noch sehr weit südlich war, blieb Richelieu unversorgt und musste vom Brett. Chevert konnte dann zwar noch Cumberland schlagen, jedoch war Magdeburg für Frankreich nicht mehr zu holen. In Runde 20 wurde "Amerika" gezogen.


Fazit/Analyse/Manöverkritik:

Alex hätte in einem WM-Spiel wieder verloren, da er die Zeit erheblich überschritten hatte. Alex der Denker großes Grinsen. Wir einigten uns vor dem Spiel darauf, dass eine Partei, die überzieht, nur noch 3 Minuten für jede weitere Runde zur Verfügung hat. Ab Runde 16 mussten wir diese Regel für Preußen und Hannover anwenden. Dabei blieben die Armeenkäufe sogar noch außen vor. Aber immerhin sputete sich Alex nun. Wir werden diese Regelung beibehalten, und hoffentlich noch verschärfen, so dass die Käufe auch während der 3 Minuten stattfinden müssen. (Ich habe mal geschaut - in dem zugehörigen Thread habe ich sogar eine Limitierung auf 2 Minuten vorgeschlagen.)

Dass drei der vier Schicksalsschläge gegen die Alliierten innerhalb der ersten sieben Karten erfolgten war natürlich ein wenig Pech. Aber auch Preußens Subsidienkürzungen kam rech früh. Es war auch günstig für Preußen, dass Russland und Österreich jeweils genau von den Farben (Kreuz bzw. Pik) am wenigsten hatten, in denen sich Preußen gegen sie verteidigte. Dafür bekam Preußen oft TKs von geringem Wert.

Insgesamt hätten wir Alliierte aber mehr Druck ausüben können. Ich habe mit Russland etwa zwei Runden vertändelt. Yorck hätte vielleicht intensiver mit seinem Kreuz Preußens Pik ziehen sollen. Und Langer81 hätte in der zweiten Hälfte des Spiels mehr Druck auf Friedrich entwickeln können. Aber nicht so schlimm - es war ein spannendes Spiel, in dem fast alle Nationen mal kurz vorm Sieg standen. Alex hat somit sein erstes Spiel in unserer Runde gewonnen. Gegönnt sei es ihm smile!

Ergänzungen, Korrekturen, Kommentare, Fragen sind immer willkommen.

Statistisches:
Dauer: 20 Runden, ca. 6,5 Stunden brutto
Preußen: 12 Punkte
Russland: 8 Zielstädte = 8 Punkte
Schweden: 6 von 10 Zielstädten = 6 Punkte
Österreich: 11 von 12 Zielstädten = 9,167 Punkte
Hildi (geführt von Elisabeth): 3 von 5 Zielstädten = 6 Punkte
Frankreich: 9 Zielstädte = 9 Punkte
Alex der Denker hatte wie schon vor drei Wochen mit Preußen 24 Minuten überzogen, die Alliierten hatten sich ihre Zeit gut eingeteilt und hatten noch 18 Minuten übrig (Anfangszeit = 150 Minuten).

Noch 3,5 Monate bis zur 2. Friedrich WM! cool

15.05.2007 18:01 -toni- ist offline Email an -toni- senden Beiträge von -toni- suchen Nehmen Sie -toni- in Ihre Freundesliste auf
Gneisenau (Alex)
Eroberer


Beiträge: 88

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Aus meiner Sicht gibt der Schlachtbericht nicht annährend die Verwicklungen und halben Katastrophen wieder, die P überstehen mußte... Es war die abwechslungsreichste, verwickelste und spannendste Partie die ich bisher erleben durfte. Vor allem hatte jede Partei der Alliierten (auch RA und S) für ein kurzes Zeitfenster die Chance auf den Sieg...
Die höchste Chance auf den Sieg hatte zweifellos Russland und wenn Toni nicht in der 12. rausgeflogen wäre, hätte er gute Chancen gehabt bis Runde 17 zu gewinnen...

Die Ostfront
Das R mit 3 Generälen nach Westen zieht war klar, weil Toni und ich uns drüber unterhalten hatten und ich meinte das sich dagegen einen Gegenstrategie finden läßt... und die sollte so aussehen, daß Dohna und Heinrich die russische Hauptmacht in Kammin nur binden, hinhalten, sich langsam nach und nach eine Stadt nach der anderen aus den Händen reißen lassen und dafür sorgen das der R Zeit verbraucht - so viel Zeit das er es nicht mehr zurück nach OStpreussen schafft wo Lehwaldt in Kreuz steht, die südlichen Städte hält und die eigentliche Verteidigung darstellt. Dohna und Heinrich sollten dem Russen in Kammin über Karo (Greifenhagen) und Herz (Woldenburg) sein Kreuz ziehen, auf das Lehwaldt in Ostpreussen unangreifbar im Kreuzsektor wird... gute Idee!!! Leider war es nicht durchführbar. 1. Hatte ich kein Karo und 2. Ließ sich Toni auf keine Sektorenkämpfe Kreuz-Herz und Kreuz-Karo ein., sondern rollte meine Stellung bei Stargard und Greifenhagen von Süden über den Herzsektor (Pyritz) auf. DARAN HATTE ICH VORHER NICHT GEDACHT!!! Dazu noch mein Riesenbock mit der Reserve!!! Hab ich alle Reserven auf der Hand die im Spiel sein können und lasse mich bluffen!!! So blöd muß man erst mal sein... Allerdings hatte ich in Runde 3 so wenig Kreuz auf der Hand das ich nach einem fehlgeschlagenen Angriff auch in Ostpreussen angreifbar geworden wäre - und da war ja meine Schlüsselstellung! Trotzdem schon ziemlich dämlich von mir... unglücklich
In der Folge hat mich Toni in Kammin ganz schön durch die Kante gejagt und mir nach und nach alle Städte abgeknöpft... KAro hatte ich nicht, Herz wollte ich nicht einsetzen weil wurde noch gegen F gebraucht und Kreuz wollte ich nicht einsetzen wegen Lehwaldt in Ostpreussen - und war doch von Toni im Kreuzsektor festgenagelt - da blieb nur rum geiere im Kreuzsektor um Stargard noch irgendwie zu decken und -1 Rückzüge. die aber auch so langsam am Kreuszstapel zehrten... Dann kam auch noch Schweden in den Kreuzsektor und in den Runden 8 bis 10 brannte das Feuer lichterloh (Ich sah zum ersten mal mein letztes Stündlein schlagen) weil ständig die Gefahr drohte das S alle Zielstädte erster Ordnung erobert und die Zarin stirbt - und gegen Schweden wollte ich auf keinen fall verlieren! großes Grinsen Erst als ich Heinrich in Berlin wieder eingesetzt hatte und der Malchin zurück erobert hatte wurde die Lage entspannter... dafür mußte ich Stargard aufgeben und damit war für R der Weg frei nach Ostpreuseen. R hätte in der Folge wohl sehr stark Druck in Ostpreussen gemacht und sicher irgendwann Lehwaldt erlegt - ich schätze das ich 3 Angriffe wohl überstanden hätte. In der 14.Runde hätte er erstmals angreifen können, heißt in der 17. Runde wäre es wirklich eng geworden... von daher hatte Toni diesmal die besten Chancen...

Die Westfront
F hatte ich durch die beiden Ratten CL und Ferdi (Zitat von Langer81) ganz gut im Griff. Der eine im Süden, der andere im Norden - da waren schon mal 2 F gebunden und der dritte Franzose war dann so ganz alleine doch keine echte Gefahr für Friedrich... bis zur 13./ 14. Runde...
Toni hatte die RA übernommen und was hab ich natürlich völlig vergessen - nur noch Zielstädte erster Ordnung für die RA!!! Ich glaube es fehlte nur noch Leipzig. Ich hab gar nicht dran gedacht Leipzig zu decken... erst in letzter Sekunde fiel mir das auf... Und gegen F fehlten nur noch Magdeburg und Halberstadt, die von Friedrich gedeckt wurden. Im süden lauerte die RA, im Norden der Franzmann und um alle drei Städte zu decken hatte ich nur Friedrich zur Verfügung (Das sah ich zum zweiten mal mein Stündlein schlagen) der sich dann auf Bernburg positionierte - der einzige Ort um auch nach zwei aufeinanderfolgenden - 1 Rückzügen noch Magdeburg und Leipzig zu decken und handlungsfähig zu bleiben... Zum glück hatte die RA kein Herz (aber drei reserven - unglaublich!) und so konnte ich den Angriff abschlagen. Wenn allerdings die RA soviel Herz gehabt hätte das sie mich ernsthaft geschwächt hätte (zurückziehen ging nicht, ich mußte den Kampf durchspielen), dann hätte sicher die Möglichkeit bestanden, das F dann eine echte Chance gehabt hätte mich zu schlagen... und Magdeburg mußte ich ja auch unbedingt halten... sozusagen die RA der Steigbügelhalter für die Franzosen...
Gegen F mußte ich im weiteren Verlauf kein Herz mehr einsetzen, da ich Friedrich auf 7 aufgerüstet hatte und mich gegen die 8 des F immer sofort mit minus 1 zurückziehen konnte... Trotzdem war es eng und ich wurde erst wieder ruhiger, als es mir mit einem in Berlin eingesetzten General gelungen war bei Dresden eine Zielstadt der RA zurück zu erobern - damit schaffte ich mir die RA bei Leipzig vom Hals und als ein zweiter General kam und Magdeburg (oder Leipzig?) noch zusätzlich gegen F (RA?) deckte. Eine zeitlang sind mir die Generäle gegen Ö gestorben wie die Fliegen und ich hatte also immer welche zur Verfügung zum wieder einsetzen (Keith dreimal) - die ich dann von Berlin aus nach Süden oder Westen geworfen habe...
In der 21. Runde hätte ich mit Ferdi auch noch Diepholz zurück erobert, er war schon auf dem Weg - von daher war die Westfront in der Endphase sehr entspannt im Vergleich zur...

Südfront
Hier hat Ö mal wieder bewiesen das sie ab Runde 10 die zähesten Gegner sind....
Fortsetzung folgt...

__________________
Wer überall stark sein will ist nirgends stark!

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Gneisenau (Alex) am 17.05.2007 17:04.

16.05.2007 11:20 Gneisenau (Alex) ist offline Email an Gneisenau (Alex) senden Beiträge von Gneisenau (Alex) suchen Nehmen Sie Gneisenau (Alex) in Ihre Freundesliste auf
Peter Tosh
Jäger




Beiträge: 37

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Geil zu lesen, ich warte auf Fortsetzung!!!

__________________
WM ich komme in der schiefen Formation!

17.05.2007 10:26 Peter Tosh ist offline Email an Peter Tosh senden Beiträge von Peter Tosh suchen Nehmen Sie Peter Tosh in Ihre Freundesliste auf
Gneisenau (Alex)
Eroberer


Beiträge: 88

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Fortsetzung...
An die ersten Runden gegen Ö kann ich mich nicht mehr erinnern - da war ich doch eher mit Russland beschäftigt. Auf jeden Fall klärte sich relativ zeitig (in der 3. Runde) der Schwerpunkt des Ö Angriffs und der hieß Schlesien. Also schickte ich Seydlitz aus seiner Warteposition im Lausitzer Kreuzsektor zu Keith und Schwerin. In der Folge sollten Schwerin und Seydlitz mit zusammen 16 Armeen als Turm den Schlesischen Piksektor halten während Keith mit 1 Armee 2 Aufgaben hatte: 1. von Polen aus zusätzlich Breslau und Öls decken (Als Rückversicherung) und 2. weiter nach Osten zu wandern und die Rückeroberung von Lublinitz androhen... Friedrich deckt unterdessen alleine in Sachsen Dresden und die östlichen Zielstädte der Reichsarmee. Bis zur 12./13. Runde lief jetzt fast alles nach Plan. Ö nagte sich so nach und nach, Stadt um Stadt vorwärts. 1 oder 2 (?) Ö Generals wurde dann mal nach Sachsen abkommandiert um Dresden zu nehmen. Friedrich räumte wie vorgesehen den karosektor (Karo hatte ich eh nicht) und ging in den Leipziger Raum um dort die Zielstädte gegen die RA zu halten und Magdeburg sowie Halberstadt gegen F zu decken. Winterfeld sollte gleichzeitig ein Bedrohungsszenario gegen Dresden aufrechtzu erhalten und einen Ö general zu binden. In dem Zuge wurde auch der Armeenaustausch mit Winterfeld durchgeführt. Winterfeld hatte danach nur noch eine Armee und Friedrich die schon erwähnten 7. Winterfeld ging irgendwann vom Brett und blieb gleich draußen als Schweden ausschied (woran ich natürlich nicht gedacht habe, das damit die Bedrohung Dresdens nicht mehr existierte und folgerichtig zog Ö seinen General nach Schlesien ab um mich einzukesseln.)
Keith im äußersten Osten mußte dann auch zum ersten mal vom Brett - ich konnte mal wieder nicht bis 3 zählen Augenzwinkern und auf einmal stand ein Ö General neben mir... ich konnte mich nicht zurückziehen (hatte ja nur eine Armee) und wollte den sinnlosen Kampf auch nicht durchfechten und ließ ihn also sterben... Dann schied R aus, ich hatte noch ne Menge Kreuz und dachte daran eine sektorenübergreifende Verteidigung zwischen schlesischem Piksektor und lausitzer Kreuszsektor aufzubauen um Liegnitz auch von Kreuz aus zu decken. Yorck der alte Fuchs ließ sich die Chance nicht entgehen, griff sofort an und spielte mich immer wieder auf Null. Witzig: wir spielten nacheinander alle 4 Kreuz-Dreien und alle 4 Kreuz-Vieren aus... und irgendwann konnte ich minus 2 nehmen und den Kampf abbrechen. Mein Kreuz war jedoch dahin und die Idee mit der Kreuzverteidgung auch... Danach gab es eine völlig verzwickte Stellung. Ö konnte alle 5 Generäle in die Schlacht werfen (Keith war ja raus und noch nicht wieder in Reichweite und Friedrich als einziger Westgeneral war grad zwischen F und RA eingeklemmt und keine Bedrohung für Dresden) - also zog Ö alle 5 Generäle zusammen und jetzt wurde es eng... die Stellungen kosteten mich echt Denkzeit! Erst sah ich einen Kessel der keiner war und verschwendetete bestimmt ein Viertelstunde mit der Analyse wie ich nicht in die Falle tappe und eine Runde später tappte ich in einen Kessel rein den ich nicht mal ansatzweise gesehen habe auch noch an der Sektorengrenze Pik-Kreuz - voll gepennt!!! (Das war das drittemal das ich mein letztes Stündlein schlagen hörte) Ich war überzeugt, daß Ö auf jeden Fall mehr Pik hat als ich und mich elimieren würde - ich war felsenfest überzeugt das eine Runde später das Spiel mit einem Ösi-Sieg zu ende sein würde. Ich muß dazu sagen das ich das ganze Spiel über unglaublich niedrige Karten bekommen hatte. In den ersten 9 Runden hatte ich nur 2 Runden dabei wo ich überhaupt mal Karten über 10 bekommen habe, sonst in schöner Regelmäßigkeit 2,3,4,5,6,7... daher fühlte ich mich das ganze Spiel über für keinen Sektor in der Lage eine wirkliche Schlacht durchzustehen....ABER Zum Glück war ja zwei Runden vorher die Kreuzschlacht so das Ö auf Kreuz genauso ausgepowert war wie ich - und daher mit Pik anfangen mußte. Und da ich auch auf pik stand kam es zum Showdown Pik Preussen gegen Pik Österreich. Und ich hatte vielleicht nur noch 20 Punkte Pik auf der Hand als Ö aufgeben mußte... der Kessel war gesprengt... Inzwischen war auch einer der generäle (Dohna, Keith oder Prinz Heinrich) vom Norden in Dresden angekommen, eroberte Dresden zurück und Ö mußte sich erst mal diesem Schlachtfeld zuwenden. Der general verhungert dann südlich von Dresden (da hatte ich nur noch drei Minuten zum ziehen und konnte die Stellungen nicht mehr mit der notwendigen Sorgfalt überdenken Augenzwinkern )
Auch während der Kämpfe im Kreuz und Piksektor führte ich immer mal wieder einen zusätzlichen General in die Schlacht (ich glaube während der Kreuzschlacht hatte ich sogar 4 generäle in Schlesien stehen - von denen sich 2 wieder verabschiedeten) die nur mit 1 oder 2 Armeen ausgestattet waren und nur dazu dienten Ö Generäle zu binden und die letzten 2 Zielstädte doppelt abzusichern. Wenn Ö dann angriff nahm ich sie gleich vom Brett ohne eine Karte zu verschwenden.
Nach dem Kessel stellte ich mich mit meinem turm auf Breslau , als letzter verbliebener Zielstadt - Ö hatte ja jetzt kein Pik mehr und ich wußte, noch höchstens 3 Runden... Und dann kam die Erlösung!

EIn Wahnsinns interessantes Spiel voller überraschender Wendungen! großes Grinsen
Nächsten Freitag bin ich mit Ö dran und Yorck wird P spielen ... mal schauen, ich hab da schon so ein paar Ideen... großes Grinsen

__________________
Wer überall stark sein will ist nirgends stark!

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Gneisenau (Alex) am 18.05.2007 09:38.

17.05.2007 16:15 Gneisenau (Alex) ist offline Email an Gneisenau (Alex) senden Beiträge von Gneisenau (Alex) suchen Nehmen Sie Gneisenau (Alex) in Ihre Freundesliste auf
 
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