9. Friedrich-WM 2014

Das Endspiel



A: Die Spieler nehmen ihre Plätze ein


Peter Hannappel, der unbesiegte Vorrundenerste, wählt die Rolle "Maria Theresia".
Wird er der Erste sein, der mit dieser Rolle ein Endspiel gewinnt?

Bjorn Apelqvist, ebenfalls unbesiegt, entscheidet sich für Preußen. Keiner spielt mit den Dunkelblauen so schnell wie er.

Anschließend wählen Alex Calderón und Alberto Romero die Rolle "Elisabeth" bzw. "Pompadour".

Und schon hat das Endspiel begonnen. Alex' Schweden werden von Hannover bedrängt (eine von Bjorns Lieblingsstrategien).
B: Der Partieverlauf

Bjorn versammelt zielstrebig drei Generäle in Sachsen und baut einen Turm mit 23 Armeen (genau richtig um gegen einen 24-Armeen-Turm Österreichs ein automatisches −1 zu nehmen). Ferdinand wird auf die Schweden losgelassen, während Seydlitz die Franzosen an der Pik-Herz-Grenze vor Magdeburg erwartet.

Durch die schwache Deckung Hannovers sammelt Alberto schnell Zielstädte ein, während Österreich Schlesien links liegen läßt und für einen Großangriff auf Sachsen mobilisiert. Alex Russen schickt Lehwaldt schnell vom Brett, aber ignoriert zunächst den Verteidiger Kammins. Stattdessen ziehen Saltikow und Fermor Richtung Berlin.

In Runde 6 bietet Bjorn in Sachsen eine Einkesselung an. Peter nimmt dieses Angebot an, und es kommt zu einer heißen Karoschlacht: Österreich unterliegt knapp mit −3 verlor. Währenddessen schlagen die Russen einen Troß südlich von Berlin und ziehen dann Richtung Stettin, und Frankreich erobert alle Zielstädte außer Magdeburg und Halberstadt.

In Runde 7 greift Alberto mit allen 3 Generälen den einsamen preußischen Wächter Magdeburgs an. Französisches Pik gegen preußisches Herz. Preußen gelingt es hierbei, Frankreich alle Pik zu ziehen.

Direkt danach schließt Schweden Frieden. Ferdinand ist nun wieder frei und zieht zurück nach Hannover.

Peter erkennt Frankreichs problematische Situation (kein Pik!) und schickt Cumberland bei Haldensleben vom Brett, um zu verhindern, daß Seydlitz für Sachsen verfügbar wird.

In Runde 9 entschließt sich Bjorn den französichen Turm mit Seydlitz erneut anzugreifen. Diesmal ist es Pik gegen Pik. Alberto hat jedoch eine Reserve und kann sich um −1 zurückziehen. Der preußische General ist unversorgt und wird umgedreht. Anschließend blockiert Frankreich alle Wege zurück ins preußische Heimatland und Seydlitz geht vom Brett (Runde 10).

Direkt davor stirbt die Zarin und Alex übernimmt die Reichsarmee.

Die Verteidigung Magdeburgs und Halberstadts liegt nun ganz in den Händen von Schwerin. Alex erkennt das Prekäre der Situation nicht und greift ebendiesen an. Schwerin geht vom Brett und somit ist das Erobern der letzten Zielstädte für Frankreich kein Problem. Alberto siegt in Runde 10 und ist der neue Friedrich-Weltmeister!


C: Bilder

Aus technischen Gründen gibt es dieses Jahr nicht viele Bilder.


Die Alliierten sind am Zug. Wie kann man Bjorns Verteidigung am besten knacken?

Alex hat die Reichsarmee übernommen.

Und schon nach 10 Runden ist die Partie zu Ende. Es wird sofort diskutiert.

Bjorns Strategie ging diesmal – im Gegensatz zur Vorrunde – nicht auf.

Aber er freut sich auch über seinen Großmeistertitel.

Den bekommt auch Peter Hannappel (leicht desorientiert angesichts der vielen Kameras).

Alex Calderón weiß wohin er blicken muß :-)

Und Alberto Romero bekommt seinen Friedrich-Pokal von Richard Sivél überreicht.

Das muß gefeiert werden im schönen Schloß Friedrichsfelde.